Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen der 3. und 4. Klassen aus Haselünner Grundschulen mit Seniorinnen aus örtlichen Pflegeeinrichtungen zusammenzubringen. In einem kreativen, generationenübergreifenden Austausch entstehen persönliche Geschichten, Bilder, kleine Kunstwerke oder auch Gespräche, die in einer Ausstellung im Freilicht- und Heimatmuseum Haselünne öffentlich präsentiert werden.Wir wollen mit dem Projekt eine generationenübergreifende Vernetzung schaffen, die sich bewusst mit der Heimatstadt auseinandersetzt.
In Haselünne zeigt sich – wie in vielen kleineren Städten – eine zunehmende soziale Isolation insbesondere bei älteren Menschen in Pflegeeinrichtungen. Viele Bewohner*innen haben nur selten Kontakt zur „Außenwelt“, insbesondere zu jüngeren Menschen. Gleichzeitig fehlt es Kindern im Grundschulalter häufig an authentischen Berührungspunkten mit lokalem Wissen, gelebter Geschichte und sozialem Lernen außerhalb des Unterrichts.
Diese generationale Distanz und fehlende Begegnungsräume führen zu Einsamkeit und dem Gefühl, nicht mehr aktiv am Stadtleben teilzuhaben – bei Jung und Alt.

