Durch die Gründung eines AK östliches Ringgebiet (kurz AK (K)östliches) sollen Akteur*innen aus dem Stadtteilvernetzt werden. Aus dem AK sollen Formate und Angebote entwickelt werden, die die bisherigen Angebote im Stadtteil ergänzen. Als Kulturzentrum verfügen wir über diverse Räumlichkeiten, die wir den anderen Akteur*innen für die Umsetzung ihrer Angebote kostenfrei zur Verfügung stellen können. Die Angebote sollen in einer Probephase erprobt und ggf. verstetigt werden.
Zusätzlich möchten wir geeignete Räume des Kulturzentrums zu einem 3. Ort für die Nachbarschaft entwickeln. Und das in einem partizipativen Prozess mit der Nachbarschaft.
Als Kulturzentrum befinden wir uns mitten in einem Wohngebiet. Einem Wohngebiet mit sehr diverser Bewohnerschaft. Überdurchschnittlich viele Einzelhaushalte, Akademiker- und Arbeiterfamilien nur durch eine Straße getrennt. Da unser Verein an 3 Grundschulen im Stadtteil Träger der Nachmittagsbetreuung ist, kennen wir die Diversität unserer Nachbarschaft sehr gut.
Wir möchten als soziokultureller Ort verstärkt Angebote für die Nachbarschaft machen. Angedacht sind die Erweiterung unserer Angebotspalette, die sich nach den Bedarfen im Stadtteil orientieren soll. Unser Haus soll als 3. Ort etabliert werden. Hier kann man ohne Verzehrzwang Zeitung lesen, W-Lan nutzen, spielen und (teilweise angeleitet) ins Gespräch kommen. Das ist unsere Vision. Im Stadtteil gibt es keinen Treffpunkt. Den einzelnen sozialen Initiativen fehlen für ihre Aufgaben die Räume. Hier werden wir uns verstärkt vernetzen und Angebote machen. Bereits erfolgreich umgesetzt wurden Angebote für Familien in Kooperation mit dem Familienzentrum. Wir sind in Gesprächen mit der Nachbarschaftshilfe, Sportvereinen und Kirchengemeinden.

