Mehr als die Hälfte der Norddeutschen kennt das Gefühl der Einsamkeit. Insbesondere in engbesiedelten Stadtteilen gibt es oftmals kaum Kontakt zur Nachbarschaft oder Menschen im Quartier. Oftmals sind auch Kontaktpunkte nicht gegeben, an denen sich Menschen hürdenfrei treffen und ins Gespräch kommen können. Mit einer „Moin-Bank" beabsichtigt der Antragsteller dem etwas entgegenzuwirken. Mittels einer Außenbank können konkrete Anreize geliefert werden und die Menschen im Quartier befähigt werden ins Gespräch zu kommen. Begleitet wird die Kontaktaufnahme von niedrigschwelligen kleinen Aktivitäten.
In ehrenamtlicher Begleitung werden bei schönem Wetter Zielgruppen eingeladen. Dieses könnte eine kleine Strick- oder Häkelgruppe sein, Hunde- oder Katzenliebhaber*innen oder Menschen, die eine/n Spielpartner*in suchen (Schachspiel, Monopoly; Sportanschluss). Auch das kann eine Gelegenheit sein, über den Pflanzenwuchs ins Gespräch zu kommen. In ehrenamtlicher Begleitung werden bei schönem Wetter Zielgruppen eingeladen. Dieses könnte eine kleine Strick- oder Häkelgruppe sein, Hunde- oder Katzenliebhaber*innen oder Menschen, die eine/n Spielpartner*in suchen (Schachspiel, Monopoly; Sportanschluss). Wichtig ist, dass nachhaltig ein aktiver Ort entsteht, an dem Bürger*innen aktiv ihre Ideen einbringen können und interessierte Menschen für Ihre Idee gewinnen und sich an der Bank treffen.
Einsamkeit wir zu einer immer bedeutenderen Herausforderung insbesondere für Stadtgesellschaften. Der Stadtteil Dietrichsfeld/ Bürgerfelde innerhalb der Stadt Oldenburg ist geprägt von einer dichten Besiedelung und in einigen Straßenzügen von einem Bevölkerungsdurchschnitt mit relativ geringem Durchschnittseinkommen und wenigen sozialen Kontakten und vermutlich (über 50%) einer hohen Anzahl an Einpersonenhaushalten. Einsamkeit ist nicht sichtbar, laut Studien ist die Gefahr von Vereinsamung jedoch in Stadtteilen sehr hoch, die eine oben beschriebene Struktur aufweisen. Über die Mitarbeit im Stadtteilkreis (Runder Tisch von Institutionen und interessierten Bürger*innen) wurde bereits mehrfach das Thema Kommunikation/ Begegnung/ Einsamkeit thematisiert. Die Angebote der Gemeinwesenarbeit und Kirchen sind gegeben, erreichen aber nach eigenen Aussagen längst nicht alle Menschen, die eine entsprechende Unterstützung benötigen.

