Das Gemeinschaftshaus im Englischen Viertel versteht sich als offener Begegnungs- und Lernort. Ziel ist es, die Räume gemeinsam mit den Projektmitwirkenden neu zu gestalten – funktional, bedarfsgerecht und zukunftsorientiert.
Geplante Maßnahmen:
• Malerarbeiten und kreative Wandgestaltung
• Anschaffung von neuem, flexibel einsetzbarem Mobiliar (z. B. für Schulungs-, Begegnungs- und Spielräume)
• Aufbau und Einrichtung gemeinsam mit Teilnehmenden
• Schulungen mit externen Fachkräften zum digitalen Lernen
• Anschaffung und Einführung niedrigschwelliger Lernmaterialien
• Schulungen zum Umgang mit diesen Materialien
Alle Maßnahmen werden partizipativ entwickelt und umgesetzt, um eine hohe Identifikation der Beteiligten mit dem Ergebnis zu erreichen. Entstehen soll eine einladende Atmosphäre, die Teilhabe und gegenseitiges Lernen ermöglicht.
Projektverlauf (geplant):
1. Kick-off-Veranstaltung: Planung mit Projektbeteiligten
2. Vorbereitung und Organisation
3. Beschaffung von Material und Einrichtung
4. Durchführung individueller Schulungen
5. Fortlaufende Weiterentwicklung und Anpassung
Ziele des Projekts:
• Stärkung des sozialen Miteinanders im Quartier
• Partizipation und Empowerment durch aktive Mitgestaltung
• Nachhaltige Verbesserung der Nutzbarkeit für Schulungen und Begegnungen
• Aktivierung lokaler Ressourcen durch Zusammenarbeit mit lokalen Betrieben und Engagierten
Projektkontext: "Buntes Leben im Viertel"
Das Englische Viertel ist ein bewusst durchmischtes Wohnquartier. Der Landkreis und die Kreissiedlungsgesellschaft haben 32 Gebäude sowie vier Gemeinschaftshäuser erworben, die für Begegnung, Beratung und Bildung genutzt werden. Ziel ist es, das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte zu fördern. Der angrenzende, noch ungestaltete Gemeinschaftsgarten birgt zudem Potenzial für zusätzliche Nutzungsmöglichkeiten außerhalb der regulären Öffnungszeiten.
Das Gemeinschaftshaus besteht seit über zehn Jahren und ist täglich durch vielfältige Formate wie z.B. Begegnungscafés, Lerntreffs, Kreativangebote, eine Fahrradwerkstatt und einen Nähtreff stark frequentiert. Es wird von Menschen unterschiedlicher Herkunft intensiv genutzt. Diese starke Nutzung hat deutliche Spuren hinterlassen: Mobiliar (bereits gebraucht übernommen), Schulungsmaterialien und Wände sind stark abgenutzt. Zudem fehlt bislang eine zeitgemäße digitale Ausstattung, um neue Lern- und Austauschformate anbieten zu können.
Mit dem geplanten Projekt möchten wir die Räume modern, einladend und zukunftsfähig gestalten – gemeinsam mit den Nutzer:innen und Projektbeteiligten. Damit soll das Gemeinschaftshaus auch künftig ein zentraler Ort für Integration, Bildung und soziales Miteinander bleiben.







